Stellenausschreibungen
Das Institut für Psycholinguistik und Didaktik der deutschen Sprache, Fachbereich Neuere Philologien, der Goethe-Universität Frankfurt am Main schreibt aktuell folgende Stellen aus:
Aktuell sind keine Stellen ausgeschrieben
Nachklausuren
Studierende, die eine Nachklausur in einem Seminar bei einem unserer Dozent*innen ablegen wollen, sind angehalten, sich bis spätestens 6 Wochen vor Ende der Vorlesungszeit bei der/dem jeweiligen Dozent*in dafür zu melden.
Vortrag
Call für Sektionsbeiträge SDD 2026
Auf dem Symposium Deutschdidaktik 2026 in Halle leiten
Laura Guse (Goethe Universität) und Iryna Zachow (Uni Hildesheim) eine Sektion
zum Thema "Sprachnormen reflektieren – Konzepte sprachlicher Korrektheit
im Spiegel gesellschaftlicher Transformationsprozess".
Der Call für Beiträge läuft noch bis zum 30.11.25.
Weitere Informationen zum Call sowie zum Symposium Deutschdidaktik finden sich hier.
24. Juni 2025:
Laura Guse, Goethe-Universität Frankfurt FB 10:
„Trink dich durchs IG!“ – Normen und Exploitationen deutscher Bewegungskonstruktionen Vortrag am Heidelberg University Language & Cognition Lab (HULC lab) in Kooperation mit dem EZS, Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF), Plöck 55, Raum 108, 10 Uhr.
Am 22.05.2025 von 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr hält Frau Prof. Dr. Constanze Weth (Université Luxembourg) den Vortrag "Der Einfluss von sichtbarer Flexionsmorphologie in den deutschen und französischen Schriftsystemen auf die Rechtschreibung". Der Vortrag findet im Raum SH 4.102 und per Zoom statt. Das Abstract und mehr Informationen finden Sie hier.
Workshop
Auf der DGfS 2025 in Mainz organisiert Angela Grimm zusammen mit Baris Kabak den Workshop ‚Multifaceted and multifactorial approaches to developing phonological systems'.
Dissertation von Anna Roth
Am 7.3.2024 hat Anna Roth ihre Dissertation zum Thema " Doppelkonsonanten und Dehnungsgrafien im Deutschen: Vokalwahrnehmung und Schriftsystematiken bei ein- und mehrsprachigen Grundschüler*innen" erfolgreich verteidigt.
Wir gratulieren ihr ganz herzlich!
Projektmeeting SPEAK vom 29.09.-1.10.2025
Nach zwei Jahren Projektlaufzeit geht es für SPEAK in die Schlussphase. Vom 29.09. bis zum 1.10.2025 trafen sich die Projektbeteiligten des Projekts SPEAK in Eichstätt zu einem internen Meeting sowie zu einem hybriden internationalen Forschungskolloquium mit ähnlichen Projekten. Ziel des Treffens war die Besprechung des momentanen Stands, der Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie die Weiterführung des Vorhabens nach Projektende.
Projekt
Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder – Validierung einer Testbatterie (SPEAK)
Laufzeit: 01.10.2023 – 30.9.2026
BMBF-Förderung „Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+“ (Förderkennzeichen: 03VP11463)
Das Verbundprojekt SPEAK soll eine Testbatterie für mehrsprachige Kinder im Alter von vier bis acht Jahren (‚TEBIK 4-8') normieren und validieren. Das Verfahren basiert auf vier Einzelskalen zur Erfassung der Phonologie, Wortschatz, Morphosyntax und Narration und dem standardisierten Elternfragebogen aus dem internationalen Projekt COST IS0804 (www.bi-sli.org). Die Normierung soll die unterschiedlichen Erwerbsbiografien mehrsprachiger Kinder systematisch berücksichtigen. Ziel ist es, pädagogischen, sprachtherapeutischen und medizinischen Fachkräften ein Open-Access-Verfahren zur Verfügung zu stellen, das eine sichere Abgrenzung von sprachunauffälligem und sprachauffälligem Erwerb bei bilingualen Kindern im Alter von vier bis acht Jahren ermöglicht und den Fachkräften zudem die Ableitung von Fördermaßnahmen erlaubt.
Unter Leitung von Prof. Dr. Angela Grimm wird an der Goethe-Universität Frankfurt das Teilprojekt SPEAK-Phonologie durchgeführt. In dem Teilprojekt wird die deutsche Fassung des quasi-universellen Kunstwortnachsprechtests LITMUS-QU-NWR für mehrsprachige Kinder mit unterschiedlichen Erwerbsbiographien normiert.
Koordination: Prof. Dr. Natalia Gagarina (ZAS Berlin)
Weitere Teilprojekte:
SPEAK-Grammatik: Prof. Dr. Anna-Lena Scherger, Universität
Dortmund
SPEAK-Wortschatz: Prof. Dr. Tanja Rinker, Universität
Eichstätt
SPEAK-Erzählen: Prof. Dr. Natalia Gagarina, ZAS Berlin
Vorträge und Präsentationen
Gaebert-Rosendahl, D. (2025). Orthographische Varianten – (k)ein Bestandteil der Interpunktionskompetenz von Oberstufenschüler*innen?. LiDi, Salzburg, 23.-25. April 2025.
Scherger, A., Gagarina, N., Grimm, A. & T. Rinker (2025). Normierungsstudie zum TEBIK 4-8 (Test für bilinguale Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren). Symposium ‚Sprachliche Fähigkeiten mehrsprachig aufwachsender Kinder evidenzbasiert bestimmen' (Leitung: S. Sachse). Dbl-Kongress, Bremen, 23.-24. Mai 2025.
Gagarina, N., Bauer, E., Bleher, K., Ghaemi, T., Heitzmann, A., Özsoy, O., Rykova, E., Thillmann, J. Grimm, A., Rinker, T. & A. Scherger (2025). Multiple domain assessment model to identify DLD in bilinguals in Germany. ISB, San Sebastian (Spanien), 9.-13. Juni 2025.
Özsoy, O., Gagarina, N., Bauer, E., Bleher, K., Ghaemi, T., Heitzmann, A., Rykova, E., Thillmann, J. Grimm, A., Rinker, T. & A. Scherger (2025). Comprehensive language assessment for multilingual children in Germany. BMS25, Edinburgh, 24.-25. März 2025.
Tack, D., Boila, C., Kaup, B., Portele, Y., Rösch, A., & Grimm, A. (2025). Activation of plausible alternatives in negation processing. TeaP, Frankfurt, 10.-12. März 2025.
In der Zeitschrift Logos (Jg. 33; Ausg.3, 2025, 186-192) wurde der von Angela Grimm, Natalia Gagarina, Tanja Rinker und Anna-Lena Scherger verfasste Artikel "TEBIK 4-8: Ein Sprachtest zur Diagnose von SES bei mehrsprachigen Kindern" veröffentlicht.
Der Artikel „Fördern oder therapieren?“, verfasst von Angela Grimm, Katharina Bleher und Annika Heitzmann, wurde in der Zeitschrift Forschung Frankfurt (Ausgabe 1.2025), dem Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität, veröffentlicht.
Neue Publikation von Anna Roth: Schastak, M., Roth, A., Decristan, J., Rauch, D., & Reitenbach, V. (2024). 'All children have a skateboards'. Differences between the grammaticality of reading mistakes of monolingual and bilingual elementary school children. Journal of Multilingual and Multicultural Development, 1-20.
Neues Paper angenommen bei Linguistic Approaches to Bilingualism: Angela Grimm & Ulrike Domahs (angenommen) The acquisition of consonant clusters and word stress by early second language learners of German: Evidence for cross-linguistic influence?