PD Dr. Caroline Sauter

Caroline Sauter forscht im akademischen Jahr 2025/26 im Rahmen eines von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Aufenthalts am German Department der New York University (NYU). Im Herbstsemester 2026 ist sie Max Kade Distinguished Visiting Professor am German Department der Brown University in Providence, RI (USA). In dieser Zeit ist sie von der Lehre an der GU Frankfurt freigestellt. 2024/25 hatte sie eine Vertretungsprofessur für AVL an der GU Frankfurt inne.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen am Schnittpunkt von Literatur und Theologie, insbesondere im jüdischen Denken, europäisch-jüdischer Literatur sowie Literaturtheorie, Übersetzung und Übersetzungstheorie. Sie ist Autorin einer Monographie über Walter Benjamins Übersetzungsphilosophie (Die virtuelle Interlinearversion, 2014) und zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze, Mitherausgeberin mehrerer Sammelbände sowie gemeinsam mit Esther von der Osten Übersetzerin von Jacques Derridas „Was ist eine ‚relevante' Übersetzung?“.

Sie war Feodor Lynen-Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Harvard University (2017/18), außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Text- und Religionskulturen“ am ZfL Berlin (2014-17) und am Institut für AVL der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (2011-14; 2018-24). Sie wurde 2025 mit dem Manuskript Sprache und Liebe: Literatur - Theologie - Theorie habilitiert und erhielt eine doppelte venia legendi für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Neuere deutsche Literaturwissenschaft.