Blog​​​​​​ ​​​​ – Chaincourt Theatre

Chaincourt Theatre

An information meeting for newcomers to The Chaincourt Theatre Company will take place on Tuesday October 22nd beginning at 18:15.  People are needed for both on- and off-stage work; no theatre experience is necessary.  General auditions for the winter-semester production will follow on Thursday October 24th at 18:15 and Friday October 26th at 16:15.  Both meeting and auditions will take place in room NG 1.741b.  No preparation is required for the auditions.  Auditionees will be asked to read either from a stage adaptation of Patrick Modiano’s novel Missing Persons (French title: Rue des Boutiques Obscures) or William Shakespeare’s Hamlet.  If neither of these plays can be cast, a third alternative will have to be considered. 

 Rehearsals will begin on Tuesday October 29th at 18:15; rehearsal times thereafter will include Tuesdays, Wednesdays (possibly) and Thursdays beginning at 18:15 as well as Fridays beginning at 16:15.  Please note that all rehearsals are open-ended.  Technical rehearsals will take place on January 25th and 26th, dress rehearsals on January 28th and 29th. Current performance dates are January 30th and 31st as well as February 1st, 6th, 7th and 8th; curtain is at 19:30.

              Please direct any questions to James Fisk (fisk@em.uni-frankfurt.de).

Chaincourt Theatre

The HitchHiker and Sorry, Wrong Number by Lucille Fletcher

Making theatre during COVID-19 sure is difficult — but not impossible!

We got together virtually to record two plays by Lucille Fletcher: The HitchHiker (zoom play version and radio play version) and Sorry, Wrong Number.

Recordings are available on YouTube:

The HitchHiker – Zoom Play directed by Luis Teschner

The HitchHiker – Radio Play directed by Lorena Nauschnegg

Sorry, Wrong Number – Zoom Play directed by Charlotte Hafner

Chaincourt Theatre

Was geschieht, wenn man Jeanne D’Arc, Amelia Earhart und Gertrude Stein mit vier weiteren berühmten Frauen in einen Raum bringt? Die Frage mag absurd klingen – die Antwort wirkt es zunächst auch. Denn in Arthur Kopits Stück Chamber Music befindet sich besagter Raum in einer Nervenheilanstalt– und ob die Frau in der Rüstung („das Kreuz war mit dabei!“) dann wirklich Jeanne D’Arc ist, darf wohl bezweifelt werden. Zweifelhaft ist aber auch die Institution, die die Frauen zusammenbringt, und zulässt, vielleicht sogar forciert, dass sie sich immer tiefer in eine gewähnte tödliche Gefahr hineinsteigern – bis zur fatalen Eskalation. Die Absurdität der Situation verleiht dem Stück dabei sowohl Witz als auch Tragik; wer hier am Ende verrückt ist, bleibt offen.

Auch Nobelpreisträger Harold Pinter deckt in The Dumb Waiter schonungslos die Absurdität menschlicher Kommunikation auf – ob zwischen den Protagonisten oder seitens des Unbekannten, der ihnen von abseits der Bühne scheinbar sinnlose Nachrichten sendet. Die Handlung des Stücks, das seine Uraufführung in Frankfurt hatte, ist einfach erklärt: Zwei Auftragskiller warten auf ihr nächstes Opfer. Doch das Warten zieht sich hin und die Spannung im Raum wird beinahe greifbar. Der Auftraggeber ist der ungesehene Dritte – der Einzige, der die Macht hat, die Spannung aufzulösen und es dann auf gänzlich unerwartete Weise tut.

Mit den beiden Einaktern meldet sich die Chaincourt Theatre Company auf ihrer Heimatbühne an der Goethe-Universität zurück. Die seit den fünfziger Jahren bestehende Theatergruppe des Instituts für England- und Amerikastudien musste zuletzt aufgrund der Covid-19-Pandemie pausieren. Inszeniert werden die Stücke vom langjährigen künstlerischen Direktors James Fisk, Dozent in der Amerikanistik. Die Hauptrollen auf und hinter der Bühne übernehmen Studierende des Fachbereichs. Beide Werke werden in der Originalsprache Englisch aufgeführt.

Chaincourt Theatre

Bücherverbrennungen, Menschen, die nicht von Bildschirmen loskommen, ein autoritäres Regime und ein Krieg, der immer näher rückt. Aktueller könnte Ray Bradburys Fahrenheit 451 trotz seines 70. Geburtstag dieses Jahr wohl nicht sein.
Bücher sind verboten. Der Welt geht es besser, wenn alle das gleiche denken, das ist die Überzeugung von Firefighter Montag, der in Ray Bradburys dystopischer Welt berufsmäßig und mit größter Freude Bücher verbrennt. Doch ein verhängnisvoller Einsatz im Haus einer geheimnisvollen Bibliothekarin regt in Montag erste Zweifel. Schließlich ist da nicht nur die apathische Ehefrau Mildred und eine scheiternde Ehe, sondern auch der alltägliche Horror des Jobs, den die Kollegen nicht einmal zu bemerken scheinen. Begegnungen mit Querköpfen und Bücherliebhaber*innen aller Art führen Montag auf den Pfad der Revolution und lehren ihn nicht nur die Brutalität des Systems, sondern auch die Schönheit der Welt und die Liebe zu Büchern.
Größtes Cast der letzten Jahre
In der wohl größten Produktion seit der Pandemie hat es sich die Chaincourt Theatre Company Aufgabe gemacht, aktuelle Themen auf die Theaterbühne zu bringen. Adaptiert hat den Roman James Fisk, Dozent der Anglistik und Amerikanistik, der die seit den 1950er Jahren existierende Chaincourt Theatre Company leitet und ebenfalls Regie führen wird. Neben zwei vertrauten Gesichtern, sind diesmal auch viele neue Schauspieler*innen dabei, die genau wie die Mitwirkende hinter der Bühne, alle Studierende der Goethe-Universität sind. Gespielt wird auf der Bühne im I.G.-Farben-Nebengebäude, die Aufführungssprache ist Englisch.
Vorstellungen:  Premiere am 26. Januar 2024; weitere Aufführungen am 27. Januar sowie am 1., 2. und 3. Februar 2024; Vorstellungsbeginn ist um 19.30 Uhr
Karten:   10 €/5 € (ermäßigt) erhältlich an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Ort:    Goethe-Universität, Campus Westend, IG-Farben-Nebengebäude, Raum NG 1.741
Kontakt:   James Fisk, Künstlerische Leitung (fisk@em.uni-frankfurt.de)