Weitere Informationen unter "Forschungsprojekte".
Die zweite Staffel gibt es hier in gewohnter Langform
und im neuen Kurzformat „kurz & bündig“ (abrufbar über: Spotify, Apple-Podcasts, Deezer)
für alle diejenigen, die nicht auf die Lesung verzichten möchten, denen aber drei zentrale Fragen und Antworten fürs Erste genügen! Hört gerne wieder rein!
Der blinde Hausfreund
Die alte Mutter
In dieser Geschichte geht es um die
konfliktträchtige Beziehung zwischen einer adligen alten Dame und ihrem Sohn.
Seine Neigung dazu, das Geld freimütig auszugeben, führt zwischen beiden zu
Streit. Den will die Mutter bei einem Hoftag in Nürnberg vom Kaiser schlichten
lassen. Allerdings ist sie nahezu blind. Das macht sich ihr Sohn zunutze, indem
er ihr am Kaiserhof den langen Ärmel eines fremden Ritters in die Hand gibt und
einschärft, es sei seiner und sie solle ihn immer festhalten, damit sie
einander im Gedränge nicht verlieren. Ob sie so vor dem Kaiser ihre Vorwürfe
gegen den vermeintlichen Sohn durchsetzen kann, erfahrt ihr in unserer neuen
Podcastfolge zur „Alten Mutter“. Unser heutiger Gast ist Prof. Dr. Volker
Mertens.
Der Mönch Felix
In der heutigen Geschichte geht es um
einen frommen Mönch, der außerhalb des Klosters in einem Buch liest, dass es im
Himmel immerwährende Freuden gibt, die jede menschliche Vorstellung übertreffe.
Er kann das nicht glauben, da schickt Gott ihm ein Vögelchen, das ihn mit
seinem betörenden Gesang verzaubert. Als der Mönch ins Kloster zurückkehren
will, erkennt ihn niemand. Was ist geschehen? Das erfahrt ihr in dieser Folge.
Als Expertin zu Gast haben wir Dr. Mareike von Müller von der
Georg-August-Universität Göttingen.
Der
arme Ritter
Die Hauptfigur dieser Novelle
ist ein reicher Ritter, der die Gottes Mutter Maria zutiefst verehrt. Eines
Tages übernachtet er auf dem Weg zu einem Turnier bei einem fremden aber
verarmten Ritter, dessen wunderschöne Tochter sein Begehren weckt. Er bietet
den Eltern viel Geld an, um mit ihr schlafen zu können und diese nehmen in
ihrer Verzweiflung an. In der Nacht erfährt der Ritter den Namen des schönen
Mädchens. Sie heißt Maria. Ob das der Nacht eine neue Wendung gibt und was sich
danach ereignet, erfahrt ihr, wenn ihr wieder einschaltet! Zu Gast im Podcaststudio
ist Prof. Dr. Elke Koch von der FU Berlin.
Kern der Erzählung ist ein
dramatischer Konflikt, in den der verarmte Ritter Willekin gerät, der mit
seinem letzten Geld in eine Stadt kommt, in der um die Hand der reichen
Königstochter gekämpft werden soll. Dort lässt er sich auf ein verhängnisvolles
Versprechen gegenüber einem fremden Ritter ein, der in Wirklichkeit ein Untoter
ist: Dieser ist bereit, Willekin sein außergewöhnliches Pferd für das
Versprechen zu überlassen, dass Willekin alles, was er im Turnier durch das
Pferd erkämpft, mit ihm teilt. Willekin ist einverstanden und siegt. Doch in
der Hochzeitsnacht erscheint der untote Ritter und fordert seinen Anteil an der
Braut. Jetzt muss sich Willekin entscheiden: Überlässt er dem Fremden seine
Braut oder bricht er sein ritterliches Ehrenwort? Der Experte der heutigen
Folge ist Prof. Dr. Christian Schneider von der Gutenberg Universität Mainz.