Professor in der Abteilung Literaturdidaktik Kontakt IG Farben Haus, Raum 2.314 M.Carl[@]em.uni-frankfurt.de Mark-Oliver Carl auf Researchgate Sprechstunden im Sommersemester 2026 dienstags 14-15 Uhr nach Vereinbarung per E-Mail | Postanschrift Goethe-Universität Frankfurt am Main Fachbereich 10 / Neuere Philologien Institut für dt. Literatur und ihre Didaktik PF 17 Abteilung Literaturdidaktik Norbert-Wollheim-Platz 1 60323 Frankfurt am Main | ||
seit 2025
Professor für Lese- und Literaturdidaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2023 bis 2025
Professor für Didaktik der deutschen Literatur und Mediendidaktik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
2017 bis 2023
Wiss. Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln
2022
Habilitation, Venia Legendi: Deutsche Literatur und ihre Didaktik
2019 bis 2020
Vertretungsprofessor für Literaturdidaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
2015 bis 2017
Akad. Mitarbeiter im Fach Deutsch an der PH Weingarten
2011 bis 2015
Wiss. Mitarbeiter im Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Siegen
2009 bis 2011
Akad. Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Potsdam
2007 bis 2009
Studienreferendariat in Berlin. Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Englisch
2005 bis 2007
Wiss. Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Kassel
2007
Promotion zum Dr. phil. (Thema: Formen und Funktionen intertextueller Wiederaufnahmen bei Ulrich Plenzdorf)
1999 bis 2004
Studium der Germanistik und Anglistik (Lehramt an Gymnasien) an der Universität Kassel und der University of Manchester
Mark-Oliver
Carl: Kontextualisierung literarischer Texte durch fortgeschrittene
Lernende. Eine Laut-Denk-Studie zu Kurzprosatexten der 1940er-Jahre.
Frankfurt am Main: Peter Lang, 2023.
Dissertation
Mark-Oliver Carl: (Un-)Stimmigkeiten
bei Ulrich Plenzdorf. Analyse intertextueller Wiederaufnahmen in „kein runter
kein fern“, „Die Legende von Paul und Paula“, „Zeit der Wölfe“, „Karla“ und
„Die neuen Leiden des jungen W.“ Frankfurt am Main: Peter Lang, 2008.
Herausgegebene Sammelbände
Judith
Kreuz, Ulrike Behrens, Mark-Oliver Carl & Marco Magirius (Hg.): Potenziale
mündlicher Kommunikation im (Deutsch-) Unterricht – quer durch alle
Kompetenzbereiche. SLLD (B). 2026. DOI: https://doi.org/10.46586/SLLD.468
Mark-Oliver Carl, Moritz Jörgens & Tina Schulze (Hg.): Literarische Texte lesen – Texte literarisch lesen. Festschrift für Cornelia Rosebrock. Heidelberg: Metzler, 2024.
Cornelia
Rosebrock, Mark-Oliver Carl, Moritz Jörgens & Tina Schulze (Hg.):
Foregrounding. Literaturdidaktische Perspektiven. Weinheim: Beltz Juventa,
2024.
Mark-Oliver
Carl (Hg.): Modelling Processes of Comprehension, Aesthetic Experience, and
Interpretation in Literary Conversations. Special Issue der L1: Educational
Studies in Language and Literature, 2023.
Mark-Oliver
Carl, Sieglinde Grimm & Nathalie Kónya-Jobs (Hg.): Ost-Geschichten. Das
östliche Mitteleuropa als Ort und Gegenstand interkultureller literarischer
Lernprozesse. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2021.
Volker Stein, Mark-Oliver Carl & Julia Küchel (Hg.): Mentoring – Wunsch und Wirklichkeit. Dekonstruktion und Rekontextualisierung eines Versprechens. Leverkusen: Budrich, 2017.
Beiträge in double-blind peer-reviewed journals
Mark-Oliver Carl: „Geschichtsbilder und Kontextualisierungen literarischer Texte. Ein Vergleich von Laut-Denk-Daten von Schüler:innen und Studierenden mit Unterrichtsmaterialien zu Heinrich Böll und Bertolt Brecht.“ In: Stefan Emmersberger & Christel Meier (Hg.): Der Praxisbezug als zentrale politische Dimension der Deutschdidaktik. Bochum: SLLD-B. https://doi.org/10.46586/SLLD.338
Mark-Oliver Carl: Introduction to the Special Issue on
Modelling Processes of Comprehension, Aesthetic Experience, and Interpretation
in Literary Conversations. In: L1: Educational Studies in Language and
Literature, 2023. DOI: https://doi.org/10.21248/l1esll.2023.23.2.696
Mark-Oliver Carl & Daniel Scherf: „Über den angemessenen Umgang mit empirischen Erkenntnissen in der Literaturdidaktik.“ In: SLLD/Z (2), 2022. DOI: https://doi.org/10.46586/SLLD.Z.2022.8894
Mark-Oliver Carl: „Konzeptualisierungen faktualer, kontrafaktualer und fiktionaler Rede. Eine qualitative Inhaltsanalyse von Beiträgen in Alternativweltgeschichtsforen und Überlegungen zur Modellierung einer Kontrafaktualitätskompetenz.“ In: Medien im Deutschunterricht 2/2021. DOI: https://doi.org/10.18716/ojs/midu/2021.2.4
Mark-Oliver Carl & Friedemann Holder: „Qualitative Inhaltsanalyse in der literaturdidaktischen Forschung. Über die Herausforderung, Verstehensprozesse zu verstehen.“ In: Forum Qualitative Sozialforschung 2020: 1. https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/3428
Weitere originale Forschungsbeiträge im Bereich Lese- und Literaturdidaktik
Mark-Oliver Carl: Ein Vordenker für die intersektionale Literaturdidaktik? Eine literaturdidaktische Lektüre zu Hans Mayer - "Außenseiter" (1975). In: Literaturkritik.de (4), 2026. https://literaturkritik.de/ein-vordenker-fuer-die-intersektionale-literaturdidaktik,31866.html
Mark-Oliver Carl (2025): Dunkle Themen. Eine Typologie dystopischer Fiktionen und ihrer Potenziale für literarästhetisches und themenorientiertes Lernen. In: Sebastian Bernhardt (Hg.): Literaturunterricht in den Sekundarstufen zwischen Themenorientierung und Ästhetik. Berlin: Frank & Timme, S. 223-242.
Mark-Oliver
Carl & Jan-Christoph Marschelke: Einleitung: Schemata und Kollektivität.
Wissen durch und über Kollektive. In: Zeitschrift für Kultur- und
Kollektivwissenschaft (10), 2/2024, S. 5-22.
Mark-Oliver
Carl: Kollektive Einflüsse auf die Entwicklung diachroner kultureller
Meta-Modelle. Empirische Befunde aus einer literaturdidaktischen Studie. In: Zeitschrift
für Kultur- und Kollektivwissenschaft (10), 2/2024, S. 23-46.
Sven
Strasen & Mark-Oliver Carl: Kollektive, Kultur und Kognition. Überlegungen
zur wechselseitigen Anschlussfähigkeit von Kollektivparadigma und kognitiver
Literatur- und Kulturwissenschaft. In: Zeitschrift für Kultur- und
Kollektivwissenschaft (10), 2/2024, S. 47-74.
Mark-Oliver Carl: Propositionsfixierung – eine Hürde auf dem Weg zu literarischer Bildung verstehen und überwinden. In: Mark-Oliver Carl, Moritz Jörgens & Tina Schulze (Hg.): Literarische Texte lesen – Texte literarisch lesen. Festschrift für Cornelia Rosebrock. Heidelberg: Metzler, 2024, S. 369-389.
Mark-Oliver
Carl: Die Herstellung wissenschaftlicher Tatsachen über Foregrounding in der
Literatur. Eine wissenschaftssoziologische Rekonstruktion von Denkkollektiven
und ihren Denkstilen. In: Cornelia Rosebrock, Mark-Oliver Carl, Moritz Jörgens
& Tina Schulze (Hg.): Foregrounding. Literaturdidaktische Perspektiven.
Weinheim: Beltz Juventa, 2024, S. 45-75.
Mark-Oliver
Carl, Moritz Jörgens, Tina Schulze & Cornelia Rosebrock: Frankfurter
Foregrounding-Projekt. Einblicke in ästhetische Rezeptionsprozesse. In: Cornelia Rosebrock, Mark-Oliver Carl, Moritz
Jörgens & Tina Schulze (Hg.): Foregrounding. Literaturdidaktische
Perspektiven. Weinheim: Beltz Juventa, 2024, S. 100-127.
Moritz
Jörgens, Mark-Oliver Carl, Tina Schulze & Cornelia Rosebrock: „Drei
poetische Effekte.“ In: Evaluative ästhetische Rezeption (im Klassenzimmer).
Theorie – Empirie – Vermittlung. Hg. v. Carolin Führer, Marco Magirius,
Christel Meier & Silke Kubik. München: kopaed, S. 183-202.
Mark-Oliver
Carl: „Kollektivwissenschaftliche Didaktik?“ In: Die Anatomie des
Kollektivs. Festschrift für Klaus P. Hansen. Hg. v. Jan-Christoph
Marschelke. Bielefeld: Transcript, S. 231-250.
Mark-Oliver
Carl: „Interkulturelle Ironie in Kurzfilmen Hanno Höfers.“ In: Kurzfilme im
Deutschunterricht. Hg. v. Stefan Emmersberger & Lea Grimm. Berlin:
Frank & Timme, S. 95-110.
Mark-Oliver Carl: „Kann man Interpretieren gezielt lernen?“ In: Interpretation. Literaturdidaktische Perspektiven. Hg. v. Sebastian Bernhardt & Thomas Hardtke. Berlin: Frank & Timme, 2022, S. 25-52.
Mark-Oliver
Carl: „Wie aus kleinen Serienjunkies autonome Leser:innen werden.“ In: Die
Grundschulzeitschrift (333), Heft 2, 2022, S. 18-21.
Mark-Oliver Carl: „Kinder- und
jugendliterarische Zyklen zwischen Serialität und Werkcharakter.“ In: Serialität
in der Kinder- und Jugendliteratur. Hg. v. Ina Brendel-Perpina & Anna
Kretzschmar. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 2021, S. 49-60.
Mark-Oliver Carl: „Mentale Modelle des Ostens
und Westens elaborieren und reflektieren mit Nellja Veremejs ‚Berlin liegt im
Osten'.“ In: Ost-Geschichten. Das östliche Mitteleuropa als Ort und
Gegenstand interkultureller literarischer Lernprozesse. Hg. v. Mark-Oliver
Carl, Sieglinde Grimm & Nathalie Kónya-Jobs. Göttingen: Vandenhoeck &
Ruprecht, 2021, S. 25-43.
Mark-Oliver Carl, Sieglinde Grimm & Nathalie Kónya-Jobs: „Das östliche Mitteleuropa als Ort und Gegenstand interkultureller literarischer Lernprozesse – ein Versuch.“ In: Ost-Geschichten. Das östliche Mitteleuropa als Ort und Gegenstand interkultureller literarischer Lernprozesse. Hg. v. Mark-Oliver Carl, Sieglinde Grimm & Nathalie Kónya-Jobs. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2021, S. 7-24.
Mark-Oliver Carl, Moritz Jörgens, Tina Schulze & Cornelia Rosebrock: „Strategien von Studierenden im Umgang mit literarästhetischen Texten.“ In: Leseräume (6), 2020, S. 49-64.
Mark-Oliver Carl: „Wie man die DDR als Teil
einer langen Dorfgeschichte erzählen kann. Ein Vergleich von Juli Zehs
Unterleuten und Saša Stanišićs Vor dem Fest aus didaktischer Perspektive.“ In: Literatur
im Unterricht 1/2020.
Nathalie Kónya-Jobs & Mark-Oliver Carl: „Literaturgeschichtliche Schemata von Lehramts-Studierenden. Eine phänomenologische Analyse angewandter Wissensstrukturen.“ In: Professionalisierung im Lehramtsstudium. Überzeugungen, Wissen, Aushandlungsprozesse. Hg. v. Nicole Masanek & Jörg Kilian. Frankfurt am Main: Peter Lang, 2020, S. 185-208.
Mark-Oliver Carl: „Corpus Delicti in
Kontexten. Literarhistorisches Lernpotenzial von Dystopien.“ In: Literatur
im Unterricht 4/2017.
Mark-Oliver Carl: „Bedingungen und Ertrag der
Erkenntnis von Hybridität in Saša Stanišićs Wie der Soldat das Grammofon
repariert.“ In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht
1/2017, S. 36-43.
Mark-Oliver Carl: „Die DDR im DaF-Unterricht
kennen lernen – durch DDR-Filme oder Filme über die DDR? Was uns die Rolle
kultureller Modelle fürs Textverstehen über die Potenziale und Schwierigkeiten
beider Ansätze verrät.“ In: Zeitschrift für Interkulturellen
Fremdsprachenunterricht 2/2012, S. 7-18.
Mark-Oliver Carl & Simone Malaguti: „All
That Fall. Becketts spielerisches road audio play.“ In: Samuel Beckett und die Medien. Neue
Perspektiven auf einen Medienkünstler des 20. Jahrhunderts. Hg. v. Peter
Seibert. Bielefeld: Transcript, 2008, S. 65-86.
Andere Beiträge
Mark-Oliver Carl, Franziska Müller &
Antje Zoller: „Portfolioarbeit im Dialog weiterentwickeln. Planungsgespräche
zum Berufsfeldpraktikum an der Universität Siegen.“ In: Portfolioarbeit
phasenübergreifend gestalten. Konzepte, Ideen und Anregungen aus der
LehrerInnenbildung. Hg. v. Maria Boos, Meike Kricke & Astrid Krämer.
Münster: Waxmann, 2016, S. 135-144.
Mark-Oliver Carl & Anna Feldhaus:
„Landkarte Mentoring. Eine Systematisierung offener Forschungsfragen.“ In:
Volker Stein, Mark-Oliver Carl & Julia Küchel (Hg.): Mentoring – Wunsch
und Wirklichkeit. Dekonstruktion und Rekontextualisierung eines Versprechens. Leverkusen:
Budrich, 2017, S. 13-24.
Mark-Oliver Carl, Martin Dickel & Julia
Kurz: „Individuation, Imitation und Inspiration. Drei mögliche Effekte von
Mentoring auf Lehramts-Studierende am Beispiel des Programms ‚memento:
Metakognition durch Mentoring'.“ In: Volker Stein, Mark-Oliver Carl & Julia
Küchel (Hg.): Mentoring – Wunsch und Wirklichkeit. Dekonstruktion und
Rekontextualisierung eines Versprechens. Leverkusen: Budrich, 2017, S.
53-64.
Mark-Oliver Carl, Julia Küchel & Susanne
Padberg: „Die vielen Gesichter des Mentorings. Ein Praxisbericht zu drei
Mentoring-Programmen an der Universität Siegen.“ In: Volker Stein, Mark-Oliver
Carl & Julia Küchel (Hg.): Mentoring – Wunsch und Wirklichkeit.
Dekonstruktion und Rekontextualisierung eines Versprechens. Leverkusen:
Budrich, 2017, S. 65-72.
Mark-Oliver Carl: „Untersuchungen zur Wirkung
von Mentoring-Programmen. Veränderte Erwartungen und neue Ansätze – ein
Überblick.“ In: Career Service Papers (11), 2013.
Mark-Oliver Carl
& Franziska Müller: “Standards for Student Teaching Portfolios. Chances and
Challenges." In: Proceedings of the 37th Annual Conference of ATEE. Hg.
v. Esmahan Agaoglu et al. Eskisehir:
2013, S. 115-129.
Mark-Oliver Carl: „Lernkulturen und
Portfolioarbeit in der Lehrerbildung. Wechselwirkungen.“ In: Kentron Extra
2012.
Mark-Oliver Carl: „...und dann überkam uns
die Realität. Etablierte Entwurfs-Praktiken und individuelles Lernen.“ In: Kentron
Extra 2010.
Veröffentlichung
ausstehend
Laura Lewald-Romahn & Mark-Oliver Carl: Unterleuten im Dorfmuseum.
Interpretation soziologischen Erzählens in einer Lernarchitektur. In: Praxis
Deutsch.
Mark-Oliver Carl:
Dunkle Themen. Gattungsbezogenes
literarisches
Lernen anhand der vielfältigen Typen dystopischen Erzählens. In: Sebastian
Bernhardt (Hg.): Themenorientierter Literaturunterricht. Berlin: Frank &
Timme.
Mark-Oliver Carl: Diesseits und jenseits der Relativität literarischer
Rezeption. Plädoyer für einen normativen Minimalkonsens in der
Literaturdidaktik. In: Carolin Führer & Maurice Fürstenberg (Hrsg.): Normativität
und Relativität in Deutschdidaktik und Deutschunterricht. Sprach- und
literaturdidaktische Perspektiven. SLLD(B).
Daniel Scherf & Mark-Oliver Carl: Was sind „evidenzbasierte“
Leseförderprogramme? SLLD(Z).