Holm-Uwe Burgemann, M.A.

Holm-Uwe Burgemann ist seit März 2026 leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Oral History in Offenbach: Szenen migrantischen Lebens, das erstmals Methoden der interdisziplinären Sozialforschung mit Ansätzen der künstlerischen Forschung verbindet.

Er studierte Sozialwissenschaften und politische Theorie an der Universität Leipzig, der University of Oxford und der Goethe-Universität Frankfurt und forscht am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft im Rahmen einer Dissertation zu literarischer Mündlichkeit und der Frage „Was ist Literatur?“.

Als geschäftsführender Künstlerischer Leiter von PRÄPOSITION, einem unabhängigen Label für eine neue Inszenierung von Text und Sprache, realisiert er unterschiedliche intermediale, nicht-kommerziell orientierte Projekte. Seit 2023 konzipiert und kuratiert er TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT, ein Festival zur Materialität der Sprache, das in seiner dritten Saison das Buch als eine Reihe von Räumen in den Mittelpunkt stellt.

Er lehrte am Literaturinstitut Hildesheim, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Zuletzt erschien die Anthologie Neue Erschöpfungsgeschichten, die von der Stiftung Buchkunst als eines der Schönsten Deutschen Bücher 2025 ausgezeichnet wurde.